Werkstatt und Handwerk​

Dies ist der Raum, in welchem ich alle Maßkleidungsstücke anfertigeund wie Sie sehen können, benötige ich dafür nicht viel mehr als einen großen Schneidertisch, Nähmaschine, Nähnadeln, Bügelpolster und ein Bügeleisen …

 … Hier entstehen mit geringem maschinellem Aufwand Sakkos, Weste, Hosen und Mäntel in feinster Handarbeit und schneiderhandwerklicher Tradition.

Was hat es mit den pikierten Revers auf sich?

Von Hand pikierte Revers sind ein wichtiges Merkmal echter Schneiderarbeit. Durch Pikierstiche kann man zwei Stofflagen auf leichte und fast unsichtbare Weise verbinden und diesen noch Form geben. Beim Revers lege ich deshalb Oberstoff und Einlage rund über meine Hand, so dass sich die so festgenähte Form immer nach außen wölbt. Das erfordert viel Erfahrung und Gefühl, eine Maschine kann das nicht.

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Warum ist die Passform an der Schulter so wichtig?

Liegt das Sakko am vorderen Drittel der Schulter gut auf und um den Schulterknochen herum lose, so bleibt das Sakko selbst bei weiten Bewegungen ruhig liegen und muss nicht ständig zurechtgerückt werden. Dies erreicht man durch geschickte Verarbeitung, Anproben und ein Quäntchen Erfahrung. Des weiteren berichten mir meine Kunden, dass sie besonders durch das angenehme Tragegefühl an der Schulter den Unterschied zu einem Konfektionssakko merken. Konfektion „drückt“ auf die Schulter, was über mehrere Stunden des Tragens ermüdend wirkt. Durch die Schneiderschulter spürt man meine Sakkos kaum, selbst wenn sie aus schweren Stoffen geschneidert wurden.

Laufen Streifen und Karos beim Maßanzug vom Schneider noch exakter als bei guter Konfektion?

Ein exakter Verlauf der Muster ist selbstverständlich bei den Kleidungsstücken, die ich anfertige. Dabei geht es aber nicht nur um Genauigkeit. Ich kann auch entscheiden, wie stark ich Streifen- oder Karoverläufe betonen will, z.B. indem ich den Vorderteil-Abnäher bis zum Saum durchlaufen lasse, um unruhige Mustersprünge zu vermeiden. Auch die Betonung des Revers kann durch die Wahl des entsprechenden Streifens verändert werden.

Was hat es mit den pikierten Revers auf sich?

Damit meint man die Verstärkung des Vorderteils mit Roßhaareinlagen anstelle einer fixierten Einlage (fixieren = kleben). Die lose Einlage wird durch Heftstiche mit dem Oberstoff verbunden, was sehr zeitaufwändig ist und in der weiteren Verarbeitung Fingerspitzengefühl erfordert. Dieser Aufwand lohnt, da die Leichtigkeit und der Griff des Stoffes unverändert bleiben. Er behält seine Eigenart und fällt ganz natürlich, das Vorderteil bekommt dennoch Festigkeit und Form.

Warum die viele Handarbeit? Nähen Maschinen nicht genauer?

Maschinen nähen so genau, wie derjenige arbeitet, der sie bedient. Und sie nähen die Nähte und insbesondere die losen Rosshaareinlagen sehr hart und steif zusammen. Durch Handstiche verbraucht man z.T. weniger Stiche und weniger Garn. Dadurch bleibt immer etwas Bewegung zwischen den Stofflagen und das Kleidungsstück weich und anschmiegsam. Schöne Handstiche werten einen Anzug außerdem dem ungemein auf, z.B. an den Kanten, den Knopflöchern und dem Oberkragen.

Übrigens: Alle Kleidungsstücke werden vollständig von mir selbst angefertigt. Meine Kunden schätzen diesen direkten Kontakt sehr und ich kann mit viel Liebe zum Detail jeden Arbeitsschritt beeinflussen, was einen kaum vergleichbaren Qualitätsstandard gewährleistet.

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